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Delphia 33 MC: geräumige Segelyacht für Masuren
Yachtcharter5 Min. Lesezeit

Delphia 33 MC: geräumige Segelyacht für Masuren

10 Kojen, 3 abschließbare Kabinen, ca. 2 m Stehhöhe und ein Tiefgang ab 0,5 m. Wir zeigen, für wen die Delphia 33 MC ist und warum im Charter in Masuren nur ein paar davon unterwegs sind.

Das NaCzarter-Team

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Für wen ist die Delphia 33 MC?

Die Delphia 33 MC ist die Wahl für Crews, die an Bord Platz haben wollen. 10 Kojen, 3 abschließbare Kabinen und rund 2 Meter Stehhöhe in der Kabine bieten einen Komfort, den man in Masuren sonst meist nur auf größeren Booten findet. Dazu kommt der variable Tiefgang von 0,5 bis 1,7 m – hochgeholt kommt die Yacht dorthin, wo tiefere Konstruktionen es gar nicht erst versuchen. Ein Sportbootführerschein (polnisches Segelpatent) ist erforderlich. Unser Exemplar von 2019 liegt in unserer Basis Port Royal in Giżycko, am Kisajno-See.

In diesem Guide sagen wir es geradeheraus: für wen diese Yacht ist, für wen nicht, wie sie sich segelt und wie der Charter in der Praxis abläuft.

Eine Yacht aus einer masurischen Werft auf masurischen Gewässern

Delphia Yachts ist eine polnische Werft aus Olecko. Also aus Ermland-Masuren. Seit 2018 gehört sie zur Beneteau-Gruppe, aber die Konstruktionen entstanden hier – mit Blick auf Reviere wie unseres. Das hat was: Du segelst über Kisajno und Śniardwy mit einer Yacht, die nur ein Stück von diesen Seen entfernt gebaut wurde.

Trotzdem ist die Delphia 33 MC in Masuren ein seltener Anblick. Im Charter dominieren Antilas und Maxusse, von der Delphia 33 MC sind buchstäblich nur ein paar Stück unterwegs. Für die einen ein Nachteil, weil freie Termine schwerer zu bekommen sind. Für uns ein Vorteil: Du fährst etwas, das nicht in jedem zweiten Hafen liegt.

Für wen diese Yacht ist – und für wen nicht

Kurz gesagt: für Familien und größere Gruppen. Zwei Familien mit Kindern, drei Paare, eine Clique auf Wochentörn. Die 10 Kojen sind der formale Wert. Am angenehmsten segelt es sich, wenn ihr nicht alle Kojen belegt: Jeder hat seinen Platz mit Reserve, und in den abschließbaren Kabinen lässt sich normal leben, nicht nur schlafen.

Die Stehhöhe macht hier einen großen Unterschied. Rund 2 Meter bedeuten, dass die meisten bequem stehen können. Wer einmal eine Woche auf einer Yacht verbracht hat, auf der man gebückt herumläuft, weiß, was das wert ist.

Für wen nicht? Für ein Segelcamp mit großer, wechselnder Crew nimmt man üblicherweise etwas anderes. Das ist eine Yacht für einen komfortablen Törn, keine Kaserne. Es ist auch keine Maschine für Regatta-Adrenalinjäger: rund 50 m² Segelfläche auf einem breiten, stabilen Rumpf sind ein Rezept für entspanntes Segeln, nicht fürs Wettrennen.

Wie sie sich segelt

Ruhig und berechenbar. Der 3,5 m breite Rumpf hält die Yacht stabil, die Krängung ist sanft, und niemand aus der Crew bekommt Panik bei der ersten kräftigeren Bö. Die Radsteuerung gibt ein sicheres Gefühl und gute Kontrolle beim Manövrieren. Für einen Skipper, der nach dem Schein gerade Erfahrung sammelt, ist das ein sehr dankbares Boot: Es macht genau das, was man von ihm erwartet.

Der Einbaumotor mit rund 20 PS reicht locker für Hafenmanöver und Kanalpassagen. Die Breite sollte man beim Einfahren in engere Boxen im Hinterkopf haben, aber das ist eine Sache von einem Tag Eingewöhnung. Im Hafen macht ihr ganz normal fest: Dalben oder Mooring, wie überall auf der Route.

Der variable Tiefgang spielt in einer eigenen Liga. Hochgeholt bleiben 0,5 m, und plötzlich öffnen sich flache Buchten, in die die meisten Kielyachten nicht hineinkommen. Du wirfst den Anker an der Leine an einem wilden Platz, machst Abendessen und hast die Bucht fast für dich allein. Im überfüllten masurischen August ist das Luxus.

Was an Deck und unter Deck ist

Unter Deck: drei abschließbare Kabinen plus Messe, zusammen 10 Schlafplätze. Die Aufteilung erlaubt es, die Crew so zu verteilen, dass sich zwei Familien nicht auf die Füße treten. In der Messe sitzt die ganze Crew am Tisch – an einem Regentag bedeutet das mehr, als man bei der Buchung denkt. Stauraum gibt es genug, dass der Wochenproviant für die ganze Crew nicht auf den Kojen liegt.

An Deck: Radsteuerung und rund 50 m² Segelfläche. Ein praktischer Hinweis, weil ihr oft danach fragt: Das Wasser aus dem Hahn auf einer Charteryacht ist zum Waschen da, zum Trinken nehmt Flaschenwasser. Und denkt daran: Masuren ist ein Schutzgebiet – Müll und Fäkalien werden in den Häfen entsorgt, nicht in den See.

Delphia 33 MC gegen Antila und Maxus

In Masuren regieren zwei Marken. Wir haben sie in eigenen Guides beschrieben: Antila 33 und Maxus. Beide bewährt, beide leicht verfügbar. Von der Delphia 33 MC gibt es im Charter buchstäblich nur ein paar Stück in der ganzen Region.

Was folgt daraus in der Praxis? Erstens die Exklusivität der Wahl: Du liegst im Hafen nicht Bord an Bord mit identischen Yachten. Zweitens der Platz: 10 Kojen, 3 abschließbare Kabinen und rund 2 Meter Stehhöhe sind ein Komfortniveau, für das man sonst zu größeren Booten greifen muss. Drittens der Tiefgang ab 0,5 m, der Orte öffnet, die für tiefere Boote unerreichbar sind.

Wenn ihr gerade erst den Yachttyp für euren Törn auswählt, schaut in unsere Übersicht der Segelyachten für Masuren. Dort vergleichen wir die Bootsklassen ausführlicher.

Technische Daten

ParameterWert
Länge10,4 m
Breite3,5 m
Tiefgangvariabel, von 0,5 bis 1,7 m
Kojen10
Kabinen3 abschließbare + Messe
Stehhöhe in der Kabineca. 2 m
Segelflächeca. 50 m²
MotorEinbaumotor, ca. 20 PS
SteuerungRadsteuerung
Baujahr unseres Exemplars2019
BerechtigungSegelpatent (żeglarz jachtowy)

Charter in der Praxis: Schein, Kaution, Übernahme

Die Delphia 33 MC erfordert das polnische Segelpatent (żeglarz jachtowy). Ohne Schein legt ihr nicht ab – das ist kein führerscheinfreies Boot. Es reicht, wenn eine Person in der Crew den Schein hat.

Rückzahlbare Kaution: bei der Übernahme der Yacht hinterlegt, nach der Rückgabe ohne Schäden erstattet. Standard in Masuren, die Höhe nennen wir bei der Buchung.

Die Übernahme erfolgt in Giżycko, in unserer Basis Port Royal am Kisajno-See. Die Lage ist praktisch: Nach Norden habt ihr sofort freie Fahrt Richtung Mamry und Węgorzewo, nach Süden geht es durch den Łuczański-Kanal auf den Niegocin und weiter die ganze Route nach Mikołajki, Śniardwy und Bełdany. Eine Sache zum Merken: Die Drehbrücke am Kanal öffnet zu festen Zeiten, plant die Passage durch Giżycko also im Voraus.

Unser Exemplar von 2019 findet ihr hier: Delphia 33 MC in unserer Flotte. Die übrigen Boote seht ihr unter Yachten in Masuren, und einen Überblick über die Preise gibt euch der Artikel Was kostet ein Yachtcharter in Masuren.

Häufige Fragen

Braucht man für den Charter der Delphia 33 MC einen Schein? Ja. Erforderlich ist das polnische Segelpatent (żeglarz jachtowy). Es reicht, wenn eine Person in der Crew ihn hat und die Verantwortung für die Yacht übernimmt.

Wie viele Personen passen auf die Delphia 33 MC? An Bord gibt es 10 Kojen in 3 abschließbaren Kabinen und der Messe. Am angenehmsten segelt es sich mit etwas weniger als voller Belegung – dann hat jeder seine Koje mit Reserve und niemand tritt dem anderen auf die Füße.

Eignet sich die Delphia 33 MC für Anfänger? Ja, für einen frischgebackenen Segler mit Schein ist das ein gutes Boot. Es segelt sich ruhig und berechenbar, die Radsteuerung gibt Sicherheit beim Manövrieren, und der stabile Rumpf verzeiht Fehler.

Wo übernimmt man die Yacht? In Giżycko, in unserer Basis Port Royal am Kisajno-See. Von dort habt ihr freie Fahrt auf die gesamte Route der Großen Masurischen Seen.

Titelbild: NaCzarter.pl (eigene Flotte)

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