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Beaufort-Skala auf dem See — wie viel Wind ist das
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Beaufort-Skala auf dem See — wie viel Wind ist das

Die Vorhersage sagt „4 nach Beaufort“ — aber wie viel Wind ist das wirklich und lässt sich damit segeln? Wir erklären die Skala Stufe für Stufe: Meter pro Sekunde, Kilometer pro Stunde, das Bild des Wassers und die Entscheidung: rausfahren oder im Hafen bleiben.

Das NaCzarter-Team

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Beaufort-Skala auf dem See — wie viel Wind ist das

Die Beaufort-Skala beschreibt die Windstärke in 13 Stufen (0–12) anhand dessen, was der Wind mit dem Wasser und der Umgebung macht — und nicht mit einem Messgerät. In der Segelpraxis sind die Stufen 0–8 am wichtigsten: „4 nach Beaufort“ ist mäßiger Wind mit 5,5–7,9 m/s (20–28 km/h) und ersten weißen Schaumkronen, und beispielsweise 15 km/h entsprechen Stufe 3 — ein schwacher Wind, ideal zum Lernen. Unten findest du die vollständige Tabelle mit Umrechnungen und eine ehrliche Antwort darauf, bei welcher Stufe wir noch segeln und bei welcher wir in den Hafen zurückkehren.

Tabelle: Beaufort-Stufen, Geschwindigkeit und das Bild des Wassers

°BBezeichnungm/skm/hWas man auf dem See sieht
0Windstille0–0,2<1Spiegelglatte Fläche, die Segel hängen
1Leiser Zug0,3–1,51–5Feine Kräuselung, das Boot bewegt sich kaum
2Leichte Brise1,6–3,36–11Kleine Wellen, die Segel beginnen zu arbeiten
3Schwache Brise3,4–5,412–19Das Boot läuft gleichmäßig — am besten zum Lernen
4Mäßige Brise5,5–7,920–28Erste weiße Schaumkronen, lebhaftes Segeln
5Frische Brise8,0–10,729–38Deutliche Wellen mit Schaum — Zeit, das Groß zu reffen
6Starker Wind10,8–13,839–49Schwierige Bedingungen, auf dem See Rückkehr erwägen
7Steifer Wind13,9–17,150–61Runter vom Wasser — Segeln nur für Geübte
8Stürmischer Wind17,2–20,762–74Nicht auslaufen; wenn du auf dem Wasser bist, in den Hafen

Die Stufen 9–12 (ab 20,8 m/s aufwärts) sind schwerer Sturm, Orkan und Erscheinungen, die man auf den Masurischen Seen praktisch nicht antrifft — sie betreffen die offene See.

Wie man im Kopf schnell umrechnet

Zwei Faustregeln reichen auf dem Wasser. Erstens: Um Meter pro Sekunde in Kilometer pro Stunde umzurechnen, multipliziere mit 3,6 (10 m/s sind 36 km/h). Zweitens, für die Skala selbst: Eine Beaufort-Stufe entspricht ungefähr 2 m/s mal der Nummer der Stufe (4 °B ≈ 8 m/s). Das ist eine Näherung, aber im Cockpit zählt die Größenordnung, nicht die zweite Nachkommastelle. Die Windgeschwindigkeit in Knoten rechnest du separat um — darüber schreiben wir im Ratgeber zur Seemeile und den Knoten.

Bei welchem Wind auf den Masuren segeln?

Für Anfänger ist der goldene Bereich 2–3 °B: Das Boot gehorcht dem Ruder, und ein Fehler endet nicht im Drama. Ab 4 °B wird es sportlich, und man sollte die Segel reffen können. 5 °B ist bereits ein Wind, bei dem eine weniger erfahrene Crew gleich nach dem Auslaufen reffen sollte, und 6 °B auf einem schmalen, von Wald umgebenen See kann schwieriger sein als dieselbe „Sechs“ auf offenem Wasser — die Böen vom Ufer her können launisch sein. Ab 7 °B gehen wir vom Wasser. Denk daran, dass die Vorhersage den mittleren Wind angibt, in den Böen können es aber 2–3 Stufen mehr sein.

Beaufort und die weiße Böe

Die Skala beschreibt stabilen Wind — die Gefahr Nummer eins auf den Masuren ist jedoch sein plötzlicher Sprung. Die weiße Böe kann die Windstärke in wenigen Minuten von milden 3 °B auf stürmische 8–9 °B anheben, deshalb entbindet ein bloßes „heute soll es 3–4 werden“ nicht davon, den Himmel und die Warnungen des IMGW im Auge zu behalten. Bevor du ausläufst, prüfe die Vorhersage und das Wetter im Hinblick auf die Sicherheit.

Woher diese Skala stammt

Der Name geht auf Francis Beaufort zurück, einen britischen Marineoffizier, der Anfang des 19. Jahrhunderts die Beschreibung des Windes so ordnete, dass verschiedene Beobachter dasselbe angaben. Die geniale Einfachheit liegt darin, dass man die Skala ohne jedes Messgerät benutzt — es genügt, auf das Wasser, die Bäume und die eigenen Segel zu schauen. Bis heute nutzen sie Meteorologen und Segler auf der ganzen Welt, und Institutionen wie das IMGW rechnen sie in ihren Meldungen in Meter pro Sekunde um.

Häufige Fragen

Wie viel ist 4 nach Beaufort? Mäßiger Wind mit einer Geschwindigkeit von 5,5–7,9 m/s, also 20–28 km/h — auf dem Wasser erscheinen die ersten weißen Schaumkronen.

Wie viel Beaufort sind 15 km/h? Das ist Stufe 3 (schwache Brise, Bereich 12–19 km/h) — ruhige, freundliche Bedingungen zum Segelnlernen.

Bei wie viel Beaufort nicht auslaufen? Ab 6 °B auf dem See die Rückkehr erwägen, und ab 7 °B (ab etwa 50 km/h) runter vom Wasser — das sind bereits Bedingungen für Geübte, und in den Böen ist es noch heftiger.

Wie rechnet man m/s in km/h um? Multipliziere Meter pro Sekunde mit 3,6 — zum Beispiel sind 10 m/s gleich 36 km/h.

Zdjęcie na okładce: Ludwig Schneider / Wikimedia (CC BY-SA 3.0).

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